Lesson Learned: Flexibilität, Flexibilität, Flexibilität

Was ich aus der Krise gelernt habe, kann ich in drei Worten zusammenfassen: Flexibilität, Flexibilität, Flexibilität. Wir Weiterbildungsanbieter müssen flexibel sein vor allem in der Angebotserstellung und -durchführung. Kunden fordern unserer Beobachtung nach sehr kurzfristige Bereitschaft sowie permanentes Nachsteuern und Feintuning in der Angebotserstellung und -durchführung.

Weiterer Anspruch: den eigenen Fixkostenblock extrem smart gestalten. Was wir den Kunden allerdings zumuten können: Sie müssen den Konzeptionsaufwand in höherem Maße bezahlen als das bislang der Fall war.

Was sich grundsätzlich geändert hat, ist die Angebotsstruktur: Das Geschäft mit den offenen Seminaren ist in den vergangenen zwei Jahren zurückgegangen und konzentriert sich zunehmend auf die wenigen großen Institute. Dementsprechend hat die Loquenz GmbH gut daran getan, sich weiter auf firmeninterne Seminare zu spezialisieren. Wahrscheinlich werden wir in Zukunft noch mehr Intervallseminare mit relativ kleinen Einheiten anbieten bis hin zu halbtägigen Intervallen mit dem Schwerpunkt Erfahrungsaustausch. Unser Anspruch muss generell sein: Noch mehr an den Nutzen denken, den wir dem Auftraggeber stiften.

Stephan Teuber, Executive-Coach und Geschäftsführer der Unternehmensberatung Loquenz GmbH, Leinfelden-Echterdingen.

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1 Kommentar

  1. [...] Gudrun Happich hat das aktuelle Thema des Blog-Carnivals genutzt, um eine dreiteilige Artikelserie zum Thema “Lessons Learned aus der Krise” zu schreiben. Unter anderem verrät sie vier Strategien, die sie persönlich hilfreich fand, um mit der Krise um- und nicht unterzugehen: akzeptieren, in langen Zeiträumen denken, kreative Strategien statt standardisierte Reaktionen bevorzugen, Steuerungsmechanismen etablieren. Die weiteren Beiträge finden sich ebenfalls in ihrem Leistungsträger-Blog. Christian Badura hat die Krise deutlich zu spüren bekommen. Hatte dann aber Glück im Unglück: Ein Kundenunternehmen wollte auf Weiterbildung nicht verzichten und erarbeitete mit ihm zusammen ein “Spar-Programm”, das in Badura den Pioniergeist weckte. Auf ihre Employability bedachte Arbeitnehmer hat Ingolf Jungmann während der Krise beobachtet. Wenn das Unternehmen an Personalentwicklung gespart hat, haben viele Arbeitnehmer ihre Weiterbildung aus der privaten Schatulle bezahlt. Stephan Teuber kann das, was er in der Krise gelernt hat, in drei Worte zusammenfassen: Flexibilität, Flexibilität, Flexibilität. [...]

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