Einladung zum 2. Blog Carnival der Initiative “Wir sind Weiterbildung!”

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- Redaktionsschluss des 2. “Wir sind Weiterbildung” Blog Carnivals ist der 31. Dezember 2010.
- Wenn Ihr Beitrag zu dieser Ausgabe des Blog Carnivals in einem öffentlichen Blog erscheint, verwenden Sie im Titel oder Vorspann Ihres Posts das Erkennungswort “Wir sind Weiterbildung” und verlinken Sie zu diesem Blog Carnival (andernfalls können wir Ihren Beitrag nicht finden). Alternativ benachrichtigen Sie uns per Mail oder Twitter.
- Wer keinen Blog betreibt und dennoch posten möchte, kann die Kommentarfunktion dieses Blogs nutzen oder den Beitrag mit dem Kennwort “Wir sind Weiterbildung” per E-Mail senden an: redaktion@managerseminare.de.
- Auf neue Beiträge zum Blog Carnival wird laufend verlinkt. Nach dem Redaktionsschluss werden alle Kommentare und Beiträge zusammengestellt und mit Editorial/Einführung versehen (siehe 1. Blog Carnival). Das Blog Carnival ist damit abgeschlossen (die Kommentarfunktion bleibt jedoch offen) und ein neues Thema wird bekannt gegeben.
Weitere Fragen? Siehe Blog Carnival

Nicole Bußmann ist Chefredakteurin der managerSeminare Verlags GmbH, Bonn. Die studierte Publizistin arbeitet seit 15 Jahren in und mit dem Weiterbildungsmarkt, in ihrer journalistischen Funktion beobachtet sie die Branche, die Formate, die Akteure. 
[...] dem Blog Carnival “Wir sind Weiterbildung” geht es um Fragen, wie sich etwa der Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen durch die Krise [...]
[...] an alle Beitragenden), ist Anfang November die zweite Ausgabe gestartet. Thema des Monats November: Was haben Sie als Trainer, Berater, Coach aus der Krise gelernt? Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Weiterbildungsbranche zwar nicht so hart getroffen, wie [...]
Die Krise soll vorbei sein, aber ich glaube das wird noch weiter Finanzielle Schwierigkeiten geben. Der Volk kriegt das am meisten zu spüren. Was meinen Sie was wie noch alles ertragen müssen?
Ich habe die Krise sehr stark zu spüern bekommen. Mein Hauptkunden sind Automobilzulieferer. Ende 2008 wurden 90 Prozent aller Aufträge für das Rest- und das Folgejahr abgesagt. Eine Zeit lang überbrücken, diese Aussicht hatte ich schon, aber wie lange würde es dauern?
Und dann passierte etwas Unerwartetes. Einer meiner Kunden, der sich nicht damit abfinden konnte, Weiterbildung als jederzeit verzichtbaren Luxus einzustufen, stellte mit mir Programme für Kurzarbeit und Freizeit zusammen, abgespeckt, spartanisch. Ein Besprechungssraum in der Zentrale, der Personalentwickler brachte Brötchen und Kaffee mit, und die Teilnehmer nahmen Urlaub, kamen am Samstag.
Wir haben am Ende in 2009 eine ansehnliche Teilnehmerzahl in ihrer Weiterentwiclkung unterstützen können und soviele Veranstaltungen durchgeführt, dass ich über zu wenig Arbeit nicht klagen konnte.
Was mich dabei so besonders bewegt hat war, dass es der Personalentwicklung und den Teilnehmern keinesweg egal war, ob es Führungstrainings gibt oder nicht. Sie haben Opfer gebracht, damit das alles stattfinden konnte. Dessen wäre ich mir vor der Krise gar nicht so sicher gewesen. Und das war ein tolles Gefühl. Etwas von Pioniergeist und Enthusiasmus war wieder zu spüren wie schon länger nicht mehr.
Davon ist etwas geblieben. Ist es das, was als “gestärkt durch eine Krise ggegangen” bezeichnet wird? Vielleicht.
Christian Badura
CDHT Personalentwicklung GmbH
Vielen Dank, Herr Badura, für Ihren interessanten Beitrag. Es freut mich, dass es solche Unternehmen und solche Teilnehmer gibt.
Ich bedanke mich auch für den Beitrag. Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich mit der Krise umgegangen wurde.
Hoffentlich schaffen wir es bis Ende 2011 wirklich einigermaßen gut aus den Schwierigkeiten heraus zu finden.
[...] Kundenunternehmen wollte auf Weiterbildung nicht verzichten und erarbeitete mit ihm zusammen ein “Spar-Programm”, das in Badura den Pioniergeist [...]